WAS GIBT ES ALS NÄCHSTES?


Sa. 11. Mai 2019, 19 Uhr,  Burnout- was ist da mit mit passiert?

 

Endlich geht es nach dem Jahresauftakt im Januar mit dem Kjosk-Programm weiter: Am 11. Mai freuen wir uns auf einen zweiten Besuch der Autorin Marie Candela-Schütz.

In ihrem Buch "Burnout – was ist da mit mir passiert?" berichtet sie von ihrem eigenen Zusammenbruch und ihren Erfahrungen mit der Krankheit. Die Lesenden können miterleben, wie es der Autorin erging, wie sich die Situation zuspitzte und wie sie es schließlich schaffte, die Krankheit zu überwinden. Gleichzeitig schlüsselt sie auf, welche Faktoren Menschen anfälliger für Burnout machen und sie in bestimmten Konflikten verzweifeln lassen. Für ein zweites Buch „Burnout – Das Candela-Training“ erstellte Candela-Schütz ein Training, das hilft, burnout-förderliche Gedanken und Verhaltensweisen zu erkennen und ihnen entgegenzusteuern.

Im Gespräch mit Kathrin vom Kjosk-Team wird sie erzählen, wie ihr Burnout zustande kam, wie sie es bewältigt hat, und Passagen aus ihrem Buch lesen.
Marie steht an dem Abend natürlich auch für Fragen zur Verfügung. Wir heißen alle, die sich für das Thema interessieren, vielleicht sogar selber betroffen sind, herzlich willkommen! Einlass ist ab 19 Uhr, die Lesung mit anschließender Fragestunde beginnt um 20 Uhr.


Sa. 18. Mai 2019 , 20 Uhr "Protestsongs" mit Karsten Henne

...und am Samstag, dem 18. Mai gibt es noch was Feines: Ein Liederabend mit Karsten Henne aus Rehburg. Sein Thema: PROTESTSONGS, Er singt, spielt Gitarre und lässt die Erinnerung wieder erwachen, in der wir die Welt noch verändern wollten. 


. Eintritt frei, es kreist der Hut

„Ein garstig Lied!“ betitelt er seinen Liederabend – angelehnt an den Einwurfs, den Goethe einen Zecher im „Faust“ machen lässt, als ein Spottlied auf das Heilige Römische Reich angestimmt wird. Ob die Lieder, die der Musiker für diesen Abend ausgesucht hat, als garstig bezeichnet werden können, ist sicherlich Ansichts- beziehungsweise Einstellungssache. Sie eint allerdings alle, dass sie aus Protest entstanden sind: Protest gegen die herrschende Klasse, gegen den Krieg, gegen Unterdrückung, gegen Atomkraft – und aus vielen anderen Gründen. Manche dieser Lieder haben es zu Weltruhm gebracht, manche werden heute als Kinderlieder gesungen, manche sind zu Widerstands-Hymnen geworden – wer wandelt den Text von „Hejo, spann den Wagen an“ im Kopf nicht flugs in „Wehrt euch, …“ um und erinnert sich an Zeiten, als landauf, landab gegen Atomkraft demonstriert wurde. Sind bei solchen Gelegenheiten die Gedanken frei und die Lieder offen auf den Lippen gewesen, so ist es für die KZ-Häftlinge, die das Lied von den Moorsoldaten sangen, ein Widerstand gewesen, der sie Kopf und Kragen kosten konnte.


Eine Reihe von Protestsongs aus mehreren Jahrhunderten will Karsten Henne an diesem Abend singen und jeweils ein wenig in deren Geschichte einsteigen. Dabei legt er weder Wert auf Vollständigkeit noch auf Chronologie – möchte aber anregen, über die lange Tradition von Protest und Widerstand mittels Gesang nachzudenken.


Mitsingen ist an dem Abend übrigens erlaubt, darauf legt Karsten Henne Wert. . Seit er 1967 seine erste Gitarre geschenkt bekommen habe, sei Musik immer sein Begleiter gewesen, sagt der pensionierte Förderschullehrer.

 

Text und Foto: Beate Ney-Janßen

https://www.dieharke.de/Lokales/Kultur-5/75263/Protestsongs_bei_den_Stolpersteinen.html



im Hannoverschen Magazin Niedersachsen aktiv steht was drin über den Kjosk:

nachts um 24 Uhr  am 4. August 2018 vor dem Kjosk